Informationen vom Vorstand
(10.10.2022)

Liebe Gildeschwestern und Gildebrüder,

 

der Vorstand hat bei seiner letzten Vorstandssitzung am 28.09.2022 beschlossen, den Königsball auf das Frühjahr zu verlegen.

Er findet jetzt am 22.04.2023 statt.

 

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber da die Coronainfektionen wieder ansteigen, ist uns das Risiko einfach zu hoch.

Das amtierende Königspaar wünscht sich eine hohe Beteiligung am Königsball und dieses ist im Frühjahr auch wahrscheinlicher.

 

Wir konnten im Sommer sehen, dass wir eine wirklich gute Beteiligung an unserer 356. Gildefeier hatten, das war sicher auch durch die niedrigen Infektionszahlen möglich.

 

Ein weiterer Grund ist für uns auch die derzeitige sich zuspitzende Energielage und die damit verbundenen, noch nicht absehbaren Kosten für die einzelnen Haushalte.

Der Vorstand will sich auch hier an den Grundsatz halten, dass jedes Mitglied und ebenso Freunde der Ellerbeker Büttgill an den Veranstaltungen übers Jahr teilnehmen können.

 

 

"Drei Jahre König"
Vortrag auf Gildefest 24. Juli 2022 (Stephan Rühr)

Am letzten Abend der Gilde wartet man auf das neue Königspaar,
dass man selber dran sein könnte, war einem da noch nicht klar.
Ich wurde aufgerufen und ging wie betäubt zu Manfred ans Pult.
Es geht einem viel durch den Kopf, aber erstmal braucht man Geduld.

Eine neue Königin muss jetzt noch her,
bestimmt fiel dem Vorstand die Auswahl nicht schwer.
Mit Tanja habe ich eine hervorragende Königin bekommen
und sie hat sich auch die ganze Zeit über tadellos benommen.

Die erste Nacht war vorbei und man glaubte es kaum,
die Proklamation am Vortag war kein Traum.
Nun waren wir im WTV-Vereinsheim zum Frühstücksempfang,
Glückwünsche und Geschenke trudelten ein und wir sagten Dank.

Das Kahnrudern beim EWSK war dann der erste offizielle Termin.
Mit großer Freude ging ich dort hin.
Die junge Mannschaft um Steuermann Christian Borger war für uns am Start,
ich weiß aus Erfahrung, Kahnrudern ist wirklich hart.
Der letzte Platz wurde an die Gilde vergeben,
die Gildebrüder ließen sich trotzdem nicht abhalten kräftig einen zu heben.

Am nächsten Tag war dann das Katerfrühstück dran,
mit Manfred zusammen kam ich pünktlich dort an.
Vom EWSK Vorstand Rainer und Martin wurden wir herzlich begrüßt,
der Morgen wurde uns dann mit Räucheraal und Hering versüßt.

Die erste Vorstandssitzung ist dann gekommen,
dort habe ich den Platz im Vorstand vom Ex-König Martin übernommen.
Ich wurde eingeschworen und auf Verschwiegenheit verpflichtet,
sonst wird man bestimmt vor dem Gildegericht gerichtet.

Zum Sommerabschluss traf sich die Gilde auf dem Rohdehoffplatz zum Grillen.
Alle wollten noch einmal bei bestem Wetter zusammensitzen und chillen.
Horst und Alena grillten das Fleisch und die Wurst,
keiner ging nach Hause mit Hunger oder Durst.

Am ersten Samstag im September hatte Horst zum Königstreffen geladen
und fast alle Könige ließen nicht lange auf sich warten.
Man saß zusammen bei netten Gesprächen, Spielen und leckerem Essen
und ich denke alle werden den Tag so schnell nicht vergessen.

Am 2. Oktober traf man sich zum Vier-Gildetreffen,
auch da gab es ordentlich zu Trinken und zu Essen.
Die Mönkeberger, die Schönkirchener und die Neumühlener Gilden gehören dazu,
alle hatten was zu erzählen und die Zeit verging im nu.

Vor unserem Gildeball musste der Kartenverkauf sein,
denn nur mit Eintrittskarte kommt man in das Haus des Sports hinein.
Der neue Saal und die Tischordnung wurden in Augenschein genommen,
denn jeder wollte ja auch seinen Wunschtisch bekommen.

Nach dem Kartenverkauf folgte die Vorstandssitzung wie angemeldet,
ausverkaufter Gildeball wurde dort vermeldet.
Der Vorstand freute sich sehr darüber,
es ist einfach Verlass auf die die Gildeschwestern und -Brüder.

Der Königsball im Oktober war für uns natürlich der Höhepunkt des Jahres.
Ich hätte nicht geglaubt, dass ich so etwas Schönes erleben darf eines Tages.
Wir haben gegessen, gefeiert, getanzt und auch eine Verlosung gemacht,
viele Gildeschwestern und -Brüder blieben sogar fast die ganze Nacht.
Alle kamen im besten Zwirn ins Haus des Sport,
dieses Jahr treffen wir uns hoffentlich alle wieder am selben Ort.

Die Vorstandssitzung im November lief sehr harmonisch.
Der ein oder andere findet das vielleicht komisch.
Es gibt wenig zu beschnacken, wenn eigentlich alles läuft,
außer über den einen oder anderen Gildebruder der zu viel säuft.

Es folgte das Skatturnier der befreundeten Vereine im WTV-Vereinsheim.
Ich wollte lieber nicht mit dabei sein.
Von Skat habe ich leider nicht viel Ahnung,
ich unterstützte meine Tischtennismannschaft, denn da habe ich mehr Erfahrung.

Die Totenehrung am Volkstrauertag gehört zur königlichen Pflicht,
das ist auch richtig so, aus meiner Sicht.
Die befreundeten Vereine kommen zusammen um die Toten zu ehren,
ein Schnaps danach wollte auch keiner verwehren.

Bei der Abschlussbesprechung im November wird so manches besprochen,
da kommen viele Mitglieder noch einmal angekrochen.
Alle Veranstaltungen aus dem abgelaufenen Jahr werden noch einmal durchgenommen,
bei guten Vorschlägen für die Zukunft kann man eventuell sogar seinen Willen bekommen.

Die Klausurtagung Anfang Dezember ist das letzte Treffen im Kalenderjahr.
Da kommen immer alle aus dem Vorstand und nicht nur ein paar.
Es wird dort alles für das kommende Jahr festgelegt,
in der Gilde gibt es kein Stillstand, da wird immer was bewegt.

Die Vorstandssitzung im Januar war dann schon fast Routine,
Manfred führte die Sitzung und verzog fast keine Miene.
Alles Wichtige wurde schnell besprochen und gesagt,
es folgte schließlich die Januarversammlung im Anschluss gleich danach.

Dort wurden dann neue Mitglieder aufgenommen,
wir sind ja immer froh, wenn wieder welche zu uns kommen.
Auch der Kassenwart Marco wurde in seinem Amt bestätigt,
Es gab keinen besseren, denn er ist ja bei der Sparkasse tätig.

Der Spieleabend am Valentinstag war ein großer Erfolg und der Saal war voll,
ob Skat, Uno oder Kniffel die Spieleauswahl war toll.
Alle Gewinner freuten sich über Ihre Preise,
der Abend verlief Stimmungsvoll und dank Familie Rühr auch nicht gerade leise.

Im Februar hatte der Wassersportclub Ellerbek zum Schipperdisch geladen,
da gab es leckeren Grünkohl, kann ich Euch sagen.
Nette Gespräche hatten wir und auch ein Vortrag vom Pressewart der Seenotretter,
denn die kommen, wie jeder weiß, bei jedem Wetter.

Im März hatten die Königin und ich zum "Dankeschön-Fest" geladen.
Wir hatten mit Vorstand, Ältestenrat, Achtmannschaft und Familie einen sehr schönen Abend.
Es steckt sehr viel Arbeit in so einem Gildejahr,
deshalb möchte man auch mal "Danke" sagen, das ist doch klar
.

Nach der schönen Feier war dann aber plötzlich nichts mehr wie es einmal war,
es mussten unschöne Entscheidungen her, das war klar.
Corona vermieste allen die nächste Zeit,
und es war erst einmal Schluss mit Heiterkeit.
So gut wie alles, selbst die nächsten Gildefeiern, mussten abgesagt werden,
keiner wusste was noch kommen würde hier auf Erden.
Der Vorstand verlängerte den Vertrag mit Tanja und mir als Königspaar,
wir überlegten nicht lange und sagten JA.
So sollte unser schönes Königsjahr nicht zu Ende gehen,
wir hofften auf das nächste Jahr, das wird wohl jeder verstehen.

Statt zum Buttessen vor der Gildefeier,
traf sich der Vorstand um zu beraten, wie geht es eigentlich weiter?
Die Vorhersage zum Thema Corona viel natürlich schwer,
und einen Hellseher bekamen wir so schnell nicht her.

Es blieb deshalb dabei, die Gilde verzichtet erst einmal auf Aktivitäten und Feiern,
nicht einfach zu entscheiden, aber wohl besser als rumzueiern.
Viel passierte nicht in den nächsten zwei Jahren,
wir mussten uns alle gedulden und sehr lange warten.
Ein paar wenige Vorstandsitzungen wurden abgehalten,
die Lage war nicht schön für die Jungen sowie für die Alten.

Doch im März 2022 konnte es dann endlich weitergehen,
bei einer außerordentlichen Versammlung konnten wir uns alle widersehen.
Man hatte schon fast vergessen wie so eine Versammlung abläuft,
doch es hatten sich einige Themen zur Besprechung angehäuft.
Und wenn man seine königlichen Pflichten gut meistert,
dann ist der Vorstand auch schnell begeistert.
Sollte dann zufällig ein fester Platz im Vorstand frei werden,
dann kann man diesen als König auch schnell mal erben.

Die Planungen für eine Gildefeier waren nun voll im Gange,
bis es losgeht war es ja auch nicht mehr lange.
Was war nun alles möglich in diesem Jahr?
Auf jeden Fall freuten sich schon alle, das ist doch klar.

Eigentlich standen im Mai und Juni die Feiern der befreundeten Gilden in Aussicht,
aber viel passierte bei den anderen leider nicht.
Nur wenige Gilden feierten überhaupt zu dieser Zeit,
oder waren nach all dem Mist noch nicht wieder bereit.
Tanja und ich melden uns schon mal für das nächste Jahr an,
wenn es dann wieder losgeht sind wir aber wirklich dran.

Zur Maiversammlung kamen viele Mitglieder aus ihren vier Wänden raus,
denn die Gildefeier 2022 warf ihre Schatten voraus.
Im Ältestenrat wurden Posten vergeben,
es geht immer weiter, so ist das Leben.
Der Vorstand gab einen Überblick über die Planungen zur Gildefeier,
insgesamt verlief der Abend anständig und heiter.

Im Juni waren wir zur Flaggenparade vom 1. Kieler Bootshafen Verein eingeladen,
das Boot lag im Wasser, aber wir gingen nicht baden.
Ein leckeres Fischbuffet gab es zu essen
und auch was zu trinken, das sollte man nicht vergessen.

Am Sonntag vor der Gildefeier wird von der Kanzel die Gilde ausgerufen,
mit Gottes Segen können dann alle die Feier besuchen.
In der Andreas Kirche in Wellingdorf ist das gewesen,
so stand es auch im Terminplan zu lesen.

Der Aufbau des Rohdehoffplatzes verlief fehlerlos,
wunderschöner Rasen ohne viel Moos.
Die Zelte und der Vogel bekamen ihren Platz,
die Achtmannschaft gab ihr Bestes, dafür gab es ein Schnaps.

Bei der Abschlussbesprechung wurde noch mal alles abgestimmt
und natürlich auch verlangt, dass sich jeder benimmt.
Alles ist angerichtet und es kann endlich wieder losgehen,
wir wollen kräftig feiern, das können alle sehen.

Nun sind wir schon mittendrin und lassen es krachen,
das sollen uns erstmal andere nachmachen.
Der Höhepunkt eines Königjahres ist nun da,
dass ihr alle da seid, ist einfach wunderbar.

Ich hoffe jeder darf so ein schönes Königsjahr einmal erleben,
uns hat es ganz großen Spaß gemacht und viel gegeben.
Und kostet so ein Königsjahr auch ein wenig Zeit und etwas Geld,
denkt immer dran, dat giv blos eene Büttgill op de Welt.